Kräuter aus unserer Kräuterspirale
Zitronenmelisse Thymian Rucola Pimpinelle Minze
Majoran Lavendel Estragon Bärlauch
Grüne Tipps
Brokkoli
kann den ganzen Juni bis gegen Mitte/Ende Juli - je nach Klimabedingungen -
gepflanzt werden.
Im Abstand von 50 mal 40 cm. In Töpfen vorgezogene Pflanzen mit guten Wurzelballen
wachsen selbst bei trockenem, warmem Wetter gut an und weiter, falls ausreichend gewässert wird.
Porree
(Lauch)
für die Winterernte pflanzt man im Juni. Entsprechende Sorten wählen!
Gepflanzt wird im Abstand von 30 mal 35 cm - verhältnismäßig tief.
Die
Blätter von Zwiebeln
sollen nicht gewaltsam umgeknickt werden, damit die Zwiebeln schneller
austrocknen, da dies die Haltbarkeit
des Erntegutes mindert. Soll die Reife beschleunigt werden, weil der Beginn einer bestimmten Nachkultur ansteht,
dann die Zwiebeln mit einer Grabgabel vorsichtig anheben. Dadurch verlieren etliche Wurzeln die Verbindung mit der Erde
und die Zwiebeln reifen fast natürlich schnell aus.
Rote
Beten
können in der ersten Junihälfte mit 30 mal 15 cm Abstand gesät
werden, 2-3 cm tief.
Die Samen werden wie bei Rettich horstweise ausgelegt und danach verzogen.
Chicorée
zum Selbst treiben im Winter wird in ungünstigen Lagen in der zweiten
Junihälfte gesät.
Bei einem Reihenabstand von 30 cm werden in der Reihe etwa alle 4 cm ein Korn oder alle 15 cm 3 Körner ausgelegt.
Gurken
und Kürbisse
werden über dem fünften bis sechsten Blatt entspitzt, da die Seitentriebe
fruchtbarer sind.
Bei Melonen sollte man auch diese nochmals entgipfeln.
Dauer-,
Rot- und Weißkohl
müssen spätestens Anfang Juni gesät werden. Dauerwirsing
und Kopfkohl können noch den ganzen Juni über
gepflanzt werden
und kommen mit 50 cm Abstand aus. Rosenkohl muß in der ersten Junihälfte mit etwa 60 cm Abstand gesät werden.
Knollensellerie
kann bis Mitte Juni mit gutem Erfolg gepflanzt werden. Stets flach setzten und
anhäufeln, sonst bekommt man
zu dicke Wurzelblätter und nur kleine Knollen.
Anhäufeln
ist für Buschbohnen, Erbsen, Gurken, Möhren, Porree, Tomaten und andere
Arten wichtig -
entweder mit Harke, Häufler oder Herzhacke.
Gewürzkräuter
schneiden, portionsweise einfrieren oder an luftiger schattiger, trockener
Stelle trocknen
und danach in Schließgläsern aufbewahren.
Fallobst
möglichst aufsammeln, damit darin befindliche Raupen nicht abwandern und sich
verpuppen.
Diese Abfälle nicht auf den Kompost bringen.
Bei
Pfirsichen
werden im Juni überzählige Triebe weggeschnitten. Dies sind die Oberseitentriebe
am fruchttragenden Zweig.
Stehen bleiben sollten nur eine Zweigverlängerung nahe der obersten Frucht und ein
kräftiger Basistrieb und der ein oder andere schwache Seitentrieb. Alle wüchsigeren sind wegzuschneiden.
Reifende Kirschen
sollte man vor Staren schützen: Ein Netz mit langer Stange über die Krone
heben,
unten zusammenraffen und vor der Ernte wieder abheben.
Himbeerruten
unmittelbar nach der Ernte nahe am Boden wegschneiden, vernichten und Stummel
bedecken.
So läßt sich die Rutenkrankheit weitgehend verhüten.
Erdbeeren,
die ein weiteres Jahr am Platz bleiben, gleich nach der Ernte entrangen und
wässern.
Mehrjährige Beete und kranke Pflanzen abräumen.